Archiv der Kategorie: SIS Informatik

Zahlungsverkehr in SIS-REWE

Management von Zahlungen beansprucht oftmals viel Zeit. Softwarelösungen für den Zahlungsverkehr, welche auf die Bedürfnisse der Finanzbuchhaltungsabteilungen zugeschnitten sind, sind rar gesät. SIS-REWE bietet mit seinem neuen Zahlungsprogramm jedoch eine effiziente und übersichtliche Lösung, mit der Sie Ihre Zahlungen perfekt managen können.

Das neue Modul „Zahlung“ in SIS-REWE ist ein effizientes Tool, mit dem Sie ihre Zahlungen optimal managen können. Nachdem in älteren Versionen von SIS-REWE der Zahlungsverkehr in verschiedene Teilprogramme aufgeteilt war, wurde mit dem neuen Modul „Zahlung“ alles in ein Programm zusammengefasst, mit dem Sie alles rund um Ihre Zahlungen managen können. Das Modul ist die Zentrale für die Verarbeitung ihrer Lastschriften und Überweisungen. Dabei können sowohl SEPA als auch non-SEPA Überweisungen und Lastschriften bearbeitet werden.

Die Überweisungs- und Lastschriftenvorschläge werden dabei in Paketen organisiert, welche in Zahlungen (hier werden alle Zahlungen an bzw. von einem Debitor/Kreditor zusammengefasst) unterteilt werden, welche wiederum in einzelne Transaktionen weiter unterteilt werden. Auf diesen Ebenen können die Positionen auch jeweils bearbeitet werden.

Die einzelnen Pakete/Zahlungen/Transaktionen können ganz einfach über die verschiedenen Optionen des Kontextmenüs, welches mit Rechtsklick aufgerufen werden kann, bearbeitet werden. Über das Kontextmenü können auch rasch entsprechende Datenträger und Buchungen erstellt werden.

 

Vorteile des Zahlungsmoduls in SIS-REWE

Das Modul Zahlung bietet neben der einfachen Handhabbarkeit zahlreiche weitere Vorteile:

  • All-in-One: Es können sowohl SEPA- als auch non-SEPA-Zahlungen bearbeitet werden
  • Das übersichtliche Design und die Skalierbarkeit des Moduls ermöglichen es, einen raschen Überblick über alle Pakete zu erlangen
  • Die innovative Suchfunktion ermöglicht ein einfaches und schnelles Finden von entsprechenden Daten
  • Offene Posten können mühelos zu den entsprechenden Paketen hinzugefügt, bzw. von diesen wieder entfernt werden
  • Durch die optimale Abstimmung auf die Bedürfnisse der Finanzbuchhaltungen kann durch die Benutzung unseres Zahlungsprogramms immens Zeit gespart werden

Möchten auch Sie in SIS-REWE mit unserem neuen Modul zum Zahlungsverkehr arbeiten? Dann melden Sie sich einfach unter informatik@sisworld.com bzw. unter +43 (2622) 261 88 – 50. Wir freuen uns, Sie bei der Implementierung zu unterstützen.

CAMT statt mt940 – effizientere Bankbuchungen

Verwenden auch Sie noch MT940-Dateien für Ihre elektronischen Kontoauszüge? Dann nutzen Sie die Gelegenheit, und steigen Sie schnellstmöglich auf CAMT-Kontoauszüge um, um auf dem neuesten Stand zu bleiben und Bankbuchungen effizienter zu erledigen.

MT940-Dateien entsprechen Kontoauszügen in elektronischer Datenform. Diese beinhalten relevante Informationen für Banktransaktionen im sogenannten SWIFT-Standard zur elektronischen Übermittlung von Kontoauszugsdaten. Nach und nach werden die MT-Nachrichten im Bankenverkehr eingestellt werden, weswegen es früher oder später unumgänglich ist, auf den elektronischen Kontoauszug CAMT umzusteigen. Nicht nur aufgrund des Auslaufens des MT940 empfiehlt es sich, schnellstmöglich auf CAMT umzusteigen, sondern auch aufgrund der besseren Verarbeitungsmöglichkeiten des CAMT.

Was ist CAMT (Cash Management)?

Mit Einführung von SEPA wurde das neue Kontoauszugsformat CAMT (Cash Management) veröffentlicht, das neben einem neuen Datenformat auch mehrere neue Referenz- und Zuordnungsmöglichkeiten enthält.  CAMT bietet für SEPA-Zahlungen das ideale Format, da dadurch Daten aus einem einheitlichen Datenlexikon über PAIN (Kunden-Bank) und PACS (Interbank) auch als Kontoauszug transportiert werden können. CAMT-Nachrichten des ISO-Standards 200222 werden im SEPA-Umfeld für untertägige Kontoauszüge, Tagesendauszüge und für die Avisierung von SEPA Überweisungen und SEPA-Lastschrift-Eingängen eingesetzt.

SIS-REWE unterstützt seit einigen Versionen die Verbuchung und Auszifferung über den elektronischen Kontoauszug CAMT. Vom Einlesen des Datenträgers, über die Verbuchung, bis hin zur Auszifferung von Forderungen kann alles über CAMT-Kontoauszüge abgewickelt werden.

Welche Vorteile bietet CAMT gegenüber MT940?

  • CAMT-Nachrichten können die relevanten Informationen vollständig und erheblich besser strukturiert aufnehmen und transportieren als die MT-Nachrichten
  • CAMT-Nachrichten können mehr Informationen transportieren als MT-Nachrichten
  • Ganze XML-Strukturen können von PAIN über PACS zum CAMT ohne Konvertierungen transportiert werden
  • Automatisierungsgrad von über 90 % möglich: in SIS-REWE lernt das System mit jeder manuellen Zuordnung dazu und ermöglicht in der Bearbeitung Ihrer offenen Forderungen einen hohen Automatisierungsgrad – dies resultiert in einer signifikanten Zeitersparnis
  • CAMT-Nachrichten liefern korrekte Buchungen, wodurch Zahlendreher und Tippfehler vermieden werden können
  • MT940 ist ein Auslaufmodell, CAMT hingegen das Datenträgerübertragungsformat der Zukunft

Darüber hinaus bietet der Kontoauszug CAMT in SIS-REWE folgende Features:

  • Einfacher Datenträgerimport
  • Vielfältige Einstellungsmöglichkeiten für bessere Erkennungsraten
  • Wiederholbare Testläufe (auch mit historischen Datenträgern)
  • Nachvollziehbare Prüfung
  • Variable Daten-Positionierung im Buchungsbeleg
  • Automatische Saldenkontrolle beim Verbuchen
  • Verschiedene Ausgleichsstrategien OP-Zuordnungen oder „Älteste Forderung zuerst“
  • Zuordnung über Referenznummern, virtuelle IBANs, gemerkte Kontennummern, etc.
  • Unterstützung von drehenden Konten für Partner mit debitorischen % kreditorischen Umsätzen
  • Firmengruppen- und Konzernsicht

Sollten Sie Ihre Kontoauszug noch manuell verbuchen, lohnt es sich aufgrund der immensen Zeitersparnis umso mehr, auf CAMT-Nachrichten umzusteigen, welche perfekt mit SIS-REWE kompatibel sind.

Melden Sie sich unter informatik@sisworld.com bzw. unter +43 (2622) 261 88 – 50 um mehr über den elektronischen Bankdatenträger CAMT in SIS-REWE zu erfahren bzw. um ein konkretes Angebot zu bekommen.

Quellen:

https://www.hettwer-beratung.de/sepa-spezialwissen/sepa-technische-anforderungen/camt-format-xml-nachrichtentypen/

https://www.bexio.com/de-CH/mt940

vdtev.de/vdt-newsletter-cash-management-05-2020-3

Webinar zum elektronischen Kontoauszug CAMT

Mit der Einführung von SEPA wurde das neue Kontoauszugsformat CAMT (Cash Management) veröffentlicht. Seit einigen Versionen unterstützt auch SIS-REWE das neue Datenformat. Der CAMT wird seitdem im SEPA-Umfeld für untertägige Kontoauszüge, Tagesendauszüge und Avisierungen von SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften eingesetzt.

Sollten Sie im Moment noch MT940 Dateien für die entsprechenden Kontoauszüge verwenden, wird es höchste Zeit, auf CAMT umzusteigen, da nach und nach die MT-Nachrichten im Bankenverkehr eingestellt werden. Außerdem profitieren Sie mit dem CAMT von vielen weiteren Vorteilen gegenüber dem MT940-Format. Mehr dazu finden Sie hier. https://sisinformatik.com/camt-statt-mt940-effizientere-bankbuchungen/

Um Ihnen die Arbeit mit CAMT-Datenträgern in SIS-REWE näherzubringen, werden wir ein kostenloses Webinar zu diesem Thema veranstalten.

Das Webinar ist für folgenden Zielgruppen Relevant:

  • Unternehmen, die noch mit MT940 Kontoauszügen arbeiten
  • Unternehmen, die ihre Kontoauszüge noch manuell buchen und archivieren

Melden Sie sich über das untenstehende Anmeldeformular zu folgendem kostenlosem Webinar zum Thema „Elektronischer Kontoauszug CAMT“ in SIS-REWE an:

Kurzinformationen:

  • Termin:  Dienstag, 14.12.2021 um 10 Uhr
  • Dauer: 30 Minuten
  • Ort Microsoft Teams
  • Vortragender:  Mario Fritz
  • Anmeldung möglich bis 10.12.2021

Anmeldung zum Webinar

 

    QR-Rechnungen im Schweizer Zahlungsverkehr

    In der Schweiz wurde per 30. Juni 2020 der nationale Zahlungsverkehr mit der Umstellung auf die QR-Rechnungen im Schweizer Zahlungsverkehr weiter digitalisiert und harmonisiert. Ab diesem Datum können Unternehmen QR-Rechnungen nutzen. Während der Übergangszeit, welche bis 30. September 2022 läuft, ist es noch erlaubt, mit den orangenen und roten Einzahlungsscheinen zu arbeiten. 

    Langfristig soll die QR-Rechnung die roten und orangenen Einzahlungsscheine ersetzen. Die QR-Rechnung besteht grundsätzlich aus einem Einzahlungsschein und aus einem Zahlteil.

    Für die QR gibt es drei Ausprägungen/Erscheinungsformen, mithilfe derer je nach Bedürfnis der Rechnungssteller, Datenfelder genutzt, kombiniert und weggelassen werden können.

    Ausprägung 1: QR-IBAN und QR-Referenz

    Diese Ausprägung ersetzt das ESR-Verfahren mit dem orangenen Einzahlungsscheinen. Durch Benutzung der QR-IBAN wird bei der Zahlungserfassung eine QR-Referenz zwingend erforderlich. DIE QR-Referenz entspricht der bisherigen ESR-Referenz (bestehend aus 26 numerischen Zeichen, gefolgt von einer Prüfziffer). Die ehemaligen ESR-Referenznummern können 1:1 übernommen werden. Die QR-Referenz darf nur in Kombination mit der QR-IBAN genutzt werden. Diese unterscheidet sich von der normalen IBAN durch eine andere QR-IID. Für die QR-IID wird ein Wertebereich zwischen 30000 und 31999 verwendet. Die angesprochene QR-IID (bei QR-IBAN) bzw. die IID (bei herkömmlichem IBAN) beginnt immer von links an der fünften Stelle, wobei durch die erste Ziffer der IID die QR-IID und die IID unterschieden werden kann. Die QR-IID beginnt immer mit Ziffer 3:

    z.B.: IBAN mit IID:
    CH21 8080 8 001 2345 6789 0

    IBAN mit QR-IID:
    CH21 3080 8001 23 45 6789 0

    Ausprägung 2: IBAN ohne Referenz

    Diese Ausprägung ersetzt den bisherigen roten Einzahlungsschein. Die Postkonto-Nr. entfällt, es reicht lediglich die IBAN aus. Außerdem können Zahlungszwecke nicht mehr nachträglich handschriftlich ergänzt werden. Der Zahlungszweck muss, wenn gewünscht, immer angedruckt werden.

    Ausprägung3: IBAN und Creditor Reference

    Die Creditor Reference hat die gleiche Funktion wie bei Ausprägung 1 die QR-Referenz. Die Berechnung der Creditor Reference folgt jedoch einer anderen Logik als die QR-Referenz. Die Logik der Creditor Reference ist im ISO-1169-Standard definiert. Sie kann im Gegensatz zur QR-Referenz auch im internationalen Zahlungsverkehr eingesetzt werden. Voraussetzung für den Einsatz einer Creditor Reference ist die Verwendung der IBAN.

    Nutzung der QR-Rechnung

    Für Zahlungen mit strukturierter Referenz können, wie oben aufgezeigt, die zwei Referenzarten

    • QR-Referenz (1:1-Ablösung der ESR-Referenznummer)
    • Creditor-Reference gemäß ISO-11649-Standard

    verwendet werden.

    Das zweiteilige Element „Zusätzliche Informationen“ kann für alle Ausprägungen der QR-Rechnung verwendet werden. Das Element besteht aus „unstrukturierten Mitteilungen“ und „Rechnungsinformationen“. Die unstrukturierten Informationen können zur Angabe eines Zahlungszwecks (siehe Ausprägung 2), sowie für ergänzende Informationen für Zahlungen mit strukturierter Referenz genutzt werden.

    QR-Rechnungen in SIS REWE Go

    Die neuen QR-Rechnungen im Schweizer Zahlungsverkehr können natürlich auch in SIS REWE Go eingelesen und weiterverarbeitet werden. Für konkrete Anforderungen und Informationen über QR-Rechnungen in SIS REWE Go können Sie uns natürlich gerne unter informatik@sisworld.com bzw. unter +43 2622 261 88 – 50 kontaktieren.

    Quellen

    https://www.paymentstandards.ch/dam/downloads/drehbuch-rechnung-steller-empfaenger-de.pdf

    https://www.raiffeisen.ch/rch/de/firmenkunden/liquiditaet-und-zahlungsverkehr/harmonisierung-zahlungsverkehr/qr-rechnung/was-ist-qr-rechnung.html

    https://www.kmu.admin.ch/kmu/de/home/praktisches-wissen/finanzielles/buchhaltung-und-revision/einfuehrung-der-qr-rechnung.html

     

    Risk Monitoring der eigenen Lieferkette – sichern auch Sie sich Ihren Wissensvorsprung

    Spätestens seit der globalen Corona-Pandemie und den Lieferproblemen, welche in manchen Branchen aufgrund der weltweiten Krise folgte, ist allen klar, welch große Bedeutung ein entsprechendes Risk Monitoring der eigenen Lieferkette hat. Durch ein gut strukturiertes Risk Monitoring ist es möglich, den Mitbewerbern immer einen Schritt voraus zu sein und obendrein die eigene Lieferkette hinsichtlich nachhaltigkeitsrelevanter Aspekte zu analysieren.

    In unserer globalisierten und arbeitsteiligen Welt legen Rohstoffe und Produkte sehr oft weite Wege zurück. Um Rohstoffe und Produkte zu beziehen, sind oftmals zahlreiche Vorlieferanten in die eigene Lieferkette integriert. Aufgrund der vielen Vorlieferanten und der langen Wege ist es oft nur mit erheblichem Aufwand möglich, die gesamte Lieferkette der bezogenen Produkte und Rohstoffe zu überblicken.

    So merkt man als Unternehmen in Europa oft erst zu spät, wenn es beispielsweise aufgrund von Protesten oder Hafenschließungen zu Lieferverzögerungen kommt, um noch rechtzeig kurzfristige Anpassungen der Lieferkette vorzunehmen.

    Dabei wäre es für Unternehmen von erheblichem Vorteil, wenn sie rechtzeitig über etwaige Probleme informiert werden. Dadurch wären Sie Ihren Mitbewerbern einen Schritt voraus und könnten so einem möglichen Lieferengpass entgehen.

    Zusätzlich ist es von immer größerer Bedeutung, die eigene Lieferkette auch hinsichtlich ökologisch und sozial nachhaltigen Arbeitsweisen und Arbeitsbedingungen im Auge zu behalten. Einerseits fordern die eigenen Kunden und Konsumenten zunehmend, dass ihre Produkte möglichst nachhaltig produziert und geliefert werden. Andererseits sind sich auch zunehmend die Unternehmen selbst ihrer sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst.

    Ein entsprechendes Risk Monitoring der eigenen Lieferkette wäre dahingehend sowohl hinsichtlich ökonomischer, als auch hinsichtlich sozialer und ökologischer Aspekte sehr vorteilhaft.

     

    Risk Monitoring der eigenen Lieferkette mit Prewave

    Da wir von der SIS Informatik uns als Ihr Trusted Advisor sehen, und sie auch hinsichtlich aktueller Themen und hilfreichen Tools auf dem Laufenden halten wollen, haben wir auch zu diesem Thema etwas recherchiert und ein für Sie hilfreiches Tool gefunden, mithilfe dessen Sie einen Überblick über Ihre eigene Lieferkette behalten können.

    Dabei handelt es sich um das Risk Monitoring von Prewave. Das Unternehmen entstand als Spin-off zu einem PhD-Projekt an der technischen Universität in Wien. Lisa Smith beschäftigte sich dabei damit, wie mithilfe von Social-Media-Daten verstanden werden kann, was entlang einer Lieferkette passiert. Im Anschluss wurde als Spin-off das Unternehmen Prewave gegründet. Dieses bietet an, mithilfe von Social-Media-Daten die Lieferketten ihrer Kunden zu analysieren. Dadurch können Risiken und Probleme entlang der Lieferkette identifiziert werden, wodurch die Unternehmen zielgerichtet und schnell reagieren können.

    Prewave kann bereits verschiedene Erfolgsstories vorweisen, so konnten beispielsweise Seehafenstreiks fast 3 Wochen im Voraus prognostiziert werden. Die Kunden hatten dementsprechend einen Informationsvorteil und konnten schneller als die Konkurrenz auf das Problem reagieren.  Auch im Bereich Nachhaltigkeit konnten bereits diverse Erfolge verbucht werden. So konnten bereits beispielsweise diverse Nachhaltigkeitsrisiken entlang verschiedener Lieferketten aufgedeckt werden.

    Um die eigene Lieferkette von Prewave analyiseren zu lassen, genügt es, die eigenen First-Tier-Lieferanten anzugeben. Mit diesen Informationen kann bereits die eigene Lieferkette mithilfe von Social-Media-Daten analysiert werden.

    Mehr Informationen zum Unternehmen und den entsprechenden Dienstleistungen finden Sie unter folgenden Links:

    Monatliches Erfolgsbenchmarking Apotheken – Projekt ApoStar

    Ausgangssituation und Projektziele

    In österreichischen Apotheken werden unterschiedliche Warenwirtschaftssysteme eingesetzt und lokal je Apotheke betrieben. Ein überbetrieblicher Vergleich ist damit nicht möglich. Mit dem Projekt ApoStar verfolgt der Apothekerverband zwei große Ziele:

    • Den Mitgliedern werden Kennzahlen und grafische Auswertungen zur Verfügung gestellt, um die eigene Performance im Vergleich zu Branchenkollegen besser beurteilen zu können.
    • Der Apothekerverband erhält pseudonymisierte und in weiterer Folge verdichtete Marktdaten. Dies ist eine wesentliche Säule für die interessenspolitische Arbeit des Apothekerverbandes.

    Anforderungen an den Datenschutz

    Da es sich bei den detaillierten Umsatzzahlen um sensible Daten handelt, wurde der Datenschutz von Anfang an in der Lösungsarchitektur berücksichtigt. Die Mitarbeiter des Apothekerverbands sehen nur pseudonymisierte Daten, die keinen Rückschluss auf einzelne Apotheken zulassen. Für das überbetriebliche Benchmarking zwischen den Apotheken wird sichergestellt, dass die Benchmarking-Gruppen so groß sind, dass auch hier die Anonymität gewahrt bleibt.

    Inhaltliche Anforderungen

    Die monatlichen Umsatzzahlen der einzelnen Apotheken liefern die Basis für eine detaillierte Auswertung je Apotheke, die dem Inhaber automatisch zugestellt wird. Die Vergleichsgruppe für das überbetriebliche Benchmarking kann der Inhaber selbst auswählen, beispielsweise: Apotheken in Niederösterreich in einem Einkaufszentrum. Damit wird dem unterschiedlichen Einzugsgebiet der Apotheken Rechnung getragen.

    Projektablauf

    Die Systemarchitektur basiert auf einer von SIS Informatik entwickelten Cloud-Lösung, die in einem Rechenzentrum innerhalb der EU gehostet wird. Es wurde ein standardisiertes Web-Service entwickelt, an das die unterschiedlichen Warenwirtschaftssysteme monatlich Daten liefern. In einem ausgefeilten ETL-Prozess werden die Daten auf syntaktische Korrektheit überprüft und verarbeitet.

    Für die Teilnahmeregistrierung wurde ein Portal entwickelt. Die Prüfung der Berechtigung erfolgt unter Einbindung der pharmazeutischen Gehaltskasse.

    Die monatlichen Standardauswertungen werden mit Qlik Sense und NPrinting erzeugt und automatisch an die registrierten Apotheken versendet.

    Stand heute

    Mittlerweile werden Daten aus fünf unterschiedlichen Warenwirtschaftssystemen angeliefert und verarbeitet. Rund 400 Apotheken nehmen an dem Benchmarking teil.

    Für die Apotheken ist die Teilnahme mit keinen zusätzlichen Kosten und keinen monatlichen Arbeiten verbunden. Das Melden der Umsatzdaten erfolgt über das Warenwirtschaftssystem, die Auswertungen werden direkt in das berechtigte Postfach zugestellt.

    Über den Apothekerverband

    Seit 160 Jahren setzt sich der Apothekerverband für die Interessen der österreichischen Apothekerschaft ein.

    Der Apothekerverband hat das klare Ziel, die wirtschaftliche Zukunft der heimischen Apotheken abzusichern. Er setzt sich aktiv dafür ein, das österreichische Gesundheitssystem mitzugestalten – damit die Apotheken den Versorgungsauftrag gegenüber der Bevölkerung auf höchstem Niveau erfüllen können.

    Informationen und Tipps zum Home-Office – So nutzen auch sie das Home-Office ideal

    Seit Beginn der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Lockdowns arbeiten viele Personen dauerhaft bzw. phasenweise von zu Hause aus. Für viele Unternehmen wird das Home-Office auch nach der Pandemie eine größere Rolle spielen als vorher. Außerdem wurden Ende Jänner 2021 vom Ministerrat Home-Office Regelungen beschlossen, die noch in der ersten Jahreshälfte in Kraft treten sollen. In diesem Beitrag finden Sie daher die wichtigsten Infos zu diesen Regelungen, sowie Tipps, wie auch Sie das Home-Office optimal nutzen können

    Folgende drei Bereiche sind von der neuen Home-Office Regelung betroffen:

    • die Unfallversicherung
    • das Arbeitsrecht
    • die steuerlichen Aspekte
    Unfallversicherung

    Unfallversicherungstechnisch wird die Ausweitung der Unfallversicherung auf Home-Office-Tätigkeiten dauerhaft gelten. Ausnahme bilden hier Unfälle im Zusammenhang mit der Befriedigung lebensotwendiger Bedürfnisse.

    Arbeitsrecht

    Arbeitsrechtlich ist ein einzelvertragliches schriftliches Übereinkommen zum Home-Office zwischen Arbeitnehmer*innen und Arbeitgeber*innen vorgesehen. Dieses kann aus wichtigen Gründen unter Einhaltung einer Frist von einem Monat widerrufen werden. Falls es im Betrieb einen Betriebsrat gibt, kann auch auf Betriebsebene ein Übereinkommen zum Home-Office getroffen werden.

    Steuerliche Aspekte

    Folgende steuerliche Aspekte sollen fürs Erste befristet bis Ende 2023 gelten:

    • Die Bereitstellung von Arbeitsmittel (z.B. Laptop) im Home-Office durch den*die Arbeitgeber*in stellt keinen steuerpflichtigen Sachbezug dar
    • Die freiwillige oder verpflichtende Abgeltung von Mehrkosten im Falle der Verwendung privater Arbeitsmittel soll bis zu € 300 pro Jahr steuerfrei sein (in diesem Fall liegt steuerpflichtiges Entgelt vor)
    • Nicht ausgeschöpfte Beträge können zusätzlich bei der Werbekostenpauschale geltend gemacht werden
    • Kosten für ergometrisch geeignetes Mobiliar können bis zu einem Betrag von € 300 pro Jahr als Werbungskosten in der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der*die Arbeitnehmer*in mindestens 26 Jahr im Home-Offfice arbeitet

    Erfolgreiches Arbeiten mit Home-Office

    Auch in der SIS Informatik GmbH konnten wir in diesem letzten Jahr wichtige Erfahrungen mit dem Home-Office Betrieb sammeln. In unserem Unternehmen funktioniert die dezentrale Arbeit vom Home-Office aus sehr gut, obwohl es natürlich eine große Herausforderung darstellt, wenn das Team physisch gesehen sehr dezentral arbeitet.

    Da die dezentrale Arbeit vom Home-Office aus bei uns sehr gut funktioniert, haben wir an dieser Stelle hilfreiche Tipps zusammengetragen, die auch Ihnen helfen können, um das Home-Office ideal zu nutzen:

    • Moderne Ausstattung: Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit vom Home-Office aus ist natürlich eine moderne Ausstattung. Hier sind einerseits moderne Hard- und Software, sowie eine gute Internetverbindung und sichere Einwahlverfahren via VPN von Bedeutung. Andererseits ist aber auch gutes und ergometrisches Mobiliar (Bürostuhl, Schreibtisch etc.) von hoher Bedeutung, um erfolgreich und komfortabel von zu Hause aus arbeiten zu können.
    • Kommunikation innerhalb des Teams: Von sehr großer Bedeutung ist es auch, dass ein ständiger Informationsaustausch stattfindet. Hier sind vor allem die Führungspersonen gefragt, um mit regelmäßigen Online-Meetings und Telefonaten die Kommunikation innerhalb des Teams sicherzustellen.
    • Strukturierung des Arbeitstags: Legen Sie fest, wann Sie arbeiten, wann Sie Pausen machen und wann Sie Feierabend machen. Hier ist es auch wichtig, Ablenkungen möglichst zu vermeiden, damit Sie konzentriert arbeiten können und sich die Arbeitszeit nicht über den ganzen Tag  hinweg zieht.
    • Ziele setzen: Einerseits ist es wichtig, dass die Führungspersonen klare Ziele definieren um Orientierung zu liefern. Andererseits ist auch jede Arbeitskraft selbst gefragt, sich regelmäßig Zwischenziele bzw. Tagesziele zu setzen. Dadurch stellen Sie sicher, dass auch vom Home-Office aus der Betrieb möglichst normal weiterläuft.
    • Vertrauenskultur: Neben klaren Zielen ist aber auch das Vertrauen zwischen Arbeitnehmer*innen und Führungspersonen von großer Bedeutung. Absolute Kontrolle im Home-Office ist kaum möglich und auch sicher nicht förderlich, daher ist es wichtig, Vertrauen innerhalb des Teams zu fordern und zu fördern.
    • Kleidung und fester Arbeitsplatz: Versuchen Sie sich, auch wenn Sie von zu Hause aus arbeiten, entsprechend zu kleiden, anstatt den Arbeitstag im Pyjama zu verbringen, damit Sie selbst in die übliche Routine kommen und in den „Arbeitsmodus“ schalten. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie einen festen Arbeitsplatz haben, auf dem Sie einen Großteil Ihrer Arbeit erledigen. Dies ist einerseits wichtig, um psychologisch gesehen nicht den ganzen eigenen Wohnbereich mit Arbeit zu verbinden, und andererseits, um auf diesem Arbeitsplatz in den „Arbeitsmodus“ zu schalten.

    Mit diesen Tipps können auch Sie das Home-Office optimal nutzen.

    Weitere aktuelle und hilfreiche  Tipps zum Home-Office finden Sie auch in diesem ausführlichen Beitrag.

    Quellen:

    Hilfreiche Home-Office-Tipps für 2021

    Weitere Tipps für erfolgreiches Arbeiten im Home-Office

    Infos zu Home-Office Regelungen von TPA

    (© Bild: Pixabay)

     

     

    Tipps für Forderungsmanagement

    Die Liquidität des Unternehmens ist mehr denn je das Gebot der Stunde. Damit Sie selbst zahlungsfähig bleiben, ist es unerlässlich, die eigene Liquidität im Auge zu behalten und zu verbessern. Dabei hat ein effizientes und effektives Forderungsmanagement eine große Bedeutung. Verschiedene Programmteile in SIS-REWE Go und SIS Forderungsmanagement unterstützen Sie dabei, einen genauen Überblick über Ihre Außenstände zu behalten und gegebenenfalls Maßnahmen zu setzen. In diesem Artikel finden Sie einige Tipps, wie sie schneller zu Ihrem Geld kommen und daher Ihre eigene Liquidität erhöhen, sowie Hinweise, wie Sie durch die Programmteile der SIS Informatik GmbH dabei unterstützt werden.

    Tipp 1: Gestaltung der Zahlungsbedingungen auf Basis der Zahlungsmoral

    Ein effektives Forderungsmanagement beginnt bereits bei der Gestaltung der Zahlungsbedingungen und einem entsprechenden Monitoring. Diese sollten bei Bedarf auch an die Zahlungsmoral und das Zahlungsverhalten der Kund*innen angepasst werden.

    In SIS-REWE Go können Sie dahingehend neben den „Standardkonditionen“, welche Sie unter Verwaltung/Stammdaten je Konzern/Firmengruppenstamm festlegen, auch kundenindividuelle Bedingungen festlegen (über FIBU/Debitoren/Debitorenstamm/Firmengruppen).

    Zusätzlich ist es über die Auswertungen „Ermittlung Zahlungsmoral“ und „Fälligkeitsanalyse Debitoren“ möglich, Informationen über die Zahlungsgewohnheiten der Kund*innen zu gewinnen, und eventuell Anpassungen bei den Zahlungsbedingungen vorzunehmen.

    Verwaltung der Zahlungskonditionen und Monitoring der Zahlungsmoral
    Verwaltung der Zahlungskonditionen und Monitoring der Zahlungsmoral
    Tipp 2: Zeitnahe Fakturierung und klare Formulierung

    Damit die Kund*innen möglichst zeitnah zahlen, ist es natürlich auch von Bedeutung, die Rechnungen unmittelbar mit Lieferung oder Ende der Leistungserstellung zu versenden. Um Rückfragen möglichst zu vermeiden, sollten klare Formulierung verwendet werden, da Unklarheiten einerseits Arbeitszeit binden, als auch den Zahlungseingang verzögern können.

    Der Programmteil SmartFakt in SIS-REWE Go ermöglicht es Ihnen, einerseits Rechnungen effizient zu erstellen und etwaige Formulierungen zu verwalten, als auch andererseits Rechnungen direkt über das Programm via E-Mail zu versenden. Das Belegübersichtsprogramm gibt Ihnen wiederum Auskunft über den Status der einzelnen Rechnungen. Somit können Sie sicherstellen, dass Ihre Kund*innen rechtzeitig Ihre Rechnungen erhalten.

    Auch rechtzeitige und genau formulierte Fakturierung trägt zur Verbesserung des Forderungsmanagements bei
    Fakturierung und Versand der Rechnungen via SmartFakt
    Tipp 3: Mahnungen

    Sollten Kund*innen nicht rechtzeitig zahlen, bleibt oft nichts anderes übrig als Sie zu mahnen. Auch hier ist es wichtig, Mahnungen klar zu formulieren und exakte Angaben zu machen. Weiters ist auch ein exakter Mahnplan von Bedeutung, mithilfe dessen Sie Mahnparameter festlegen (Wann wird gemahnt? Wie oft wird gemahnt? Ab wann werden Verzugszinsen und Mahnspesen verrechnet? etc.).

    Auch hier liefert SIS-REWE Go diverse Hilfestellungen. Unter FIBU/Debitoren/Mahnungen/Mahnparameter können die Mahnparameter festgelegt und effizient verwaltet werden. Außerdem können auch hier wieder individuelle Mahntexte festgelegt und verwaltet werden, mithilfe derer Sie die Kund*innen über ihren Zahlungsverzug in Kenntnis setzen . Das Herzstücks des Mahnsystems bildet aber das eigentliche Mahnprogramm, mithilfe dessen Mahnpakete erstellt, bearbeitet und abgeschlossen werden können. Auch hier ist es wiederum möglich, die Mahnungen unmittelbar via E-Mail an die Kund*innen zu versenden (auch in Kombination mit den entsprechenden Rechnungen.

    Mahnungen
    Ein gut organisierter Mahnzyklus ist wesentlich für ein erfolgreiches OP-Management
    Tipp 4: Überblick über die offenen Posten und Kommunikation mit den Kund*innen

    Besonders wichtig ist es auch, jederzeit einen guten Überblick über die offenen Posten zu haben, um die derzeitige Situation evaluieren zu können. Neben einem entsprechenden Monitoring der offenen Posten, ist es auch wichtig, rechtzeitig mit den Kund*innen Kontakt aufzunehmen. Dadurch können Sie einerseits Informationen  gewinnen, und andererseits sicherstellen, dass die Forderungen möglichst schnell und vollständig beglichen werden.

    Hier bietet vor allem das neue Modul SIS-Forderungsmanagement Unterstützung. Dieses Modul stellt sicher, dass Sie jederzeit einen Überblick über die offenen Posten haben, als auch dass sie einen genauen Einblick in die jeweiligen offenen Posten haben. Im Dashboard kann anhand diverser Diagramme ein Überblick gewonnen werden. Im Detailschirm hingegen finden Sie relevante Informationen zu den einzelnen Kund*innen und den einzelnen offenen Posten (Wann ist der OP fällig? Wie lange ist er bereits überfällig? Gab es bereits Mahnungen? Wie hoch ist der Betrag des/der OP/s? Wie sieht es generell mit der Zahlungsmoral der jeweiligen Kund*innen aus? etc.). Außerdem kann mithilfe des Moduls standortunabhängig jederzeit via E-Mail oder Telefon Kontakt zu den Kund*innen aufgenommen werden. Dadurch kann das eigene Forderungsmanagement weiter verbessert werden.

    FOMA
    Das SIS-Forderungsamangement liefert einen genauen Einblick in die offenen Posten und ermöglicht eine effiziente Kommunikation mit den Kund*innen

    Weitere Informationen zu den entsprechenden Programmteilen finden Sie unter den entsprechenden Links. Außerdem können Sie jederzeit unter informatik@sisworld.com bzw. unter +43 2622 261 88 50 Kontakt zu uns aufnehmen.

     

    Außerdem finden Sie unter folgenden Links weitere Tipps fürs Forderungsmanagement:

    https://www.aifinyo.de/ratgeber/inkasso/forderungen-eintreiben-5-wirksame-tipps/ 

    Änderungen Aufgrund von Brexit

    Nachdem Großbritannien am 31. Jänner 2020 aus der EU ausgetreten ist, war es bis zum Ablauf der Übergangsfrist in steuerlicher Hinsicht weiterhin als Mitgliedsstaat zu behandeln. Die angesprochene Übergangsfrist endet jedoch mit 31. Dezember 2020, weswegen Großbritannien ab 1. Jänner 2021 als Drittstaat zu behandeln ist. In diesem Artikel finden Sie einen kurzen Überblick über die Änderungen aufgrund des BREXIT für User*innen von SIS-REWE Go.

    Änderungen Mehrwertsteuer

    Da Großbritannien ab 1. Jänner 2021 als Drittland anzusehen ist, sind Lieferungen in das Vereinigte Königreich als Ausfuhrlieferungen gemäß § 6 Abs. 1 Z 1 iVm § 7 Abs. 1 UstG 1994 zu deklarieren, anstatt wie bisher als innergemeinschaftliche Lieferungen gemäß Art 6 Abs. 1 iVm Art. 7 Abs. 1 UstG 1994.

    Genauso sind Lieferungen aus Großbritannien grundsätzlich als Einfuhr gemäß § 1 Abs. 1 3 UstG 1994 zu deklarieren, anstatt wie bisher als innergemeinschaftlicher Erwerb gemäß Art. 1 UstG 1994. Der Vorsteuerabzug für Einfuhren ist unter Voraussetzung von § 12 Abs. 1 Z 2 UstG 1994 möglich.

    Eine Ausnahme bilden Lieferungen von bzw. nach Nordirland, diese sind auch nach 31. Dezember 2020 als innergemeinschaftliche Lieferungen bzw. Erwerbe zu behandeln.

    Die Kurzanleitung, wie Steuersätze in SIS-REWE Go verändert/neu angelegt werden können, finden Sie hier.

    Änderungen UID-Nummern und Zusammenfassende Meldung

    Auch britische UID-Nummern mit dem Präfix „GB“ gelten ab 1. Jänner 2021 nicht mehr als UID-Nummer eines Mitgliedstaates (ausgenommen sind auch hier UID-Nummern nordirischer Unternehmen, diese enthalten den Ländercode „XI“).

    Dadurch können auch UID-Nummern mit dem Präfix „GB“ nach dem 31. Dezember 2020 nicht mehr in die Zusammenfassende Meldung aufgenommen werden bzw. bei Bestätigungsverfahren validiert werden. Lediglich Anpassungen betreffend Meldezeiträumen vor dem 1. Jänner 2021 sind weiterhin möglich.

    Änderungen MOSS/eVAT

    Außerdem kann ab 1. Jänner 2021 auch der MOSS (Mini-One-Stop-Shop) für Dienstleistungen in das Vereinigte Königreich nicht mehr verwendet werden.
    In Großbritannien ansässige Unternehmen müssen des Weiteren in der EU steuerbare Dienstleistungen ab dem 1. Jänner 2021 über das „Drittlandsschema“ gemäß § 25a UstG 1994 erklären.

    Änderungen SEPA-Zahlungsverkehr

    Großbritannien bleibt zwar weiterhin über SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften erreichbar, jedoch sind betreffende Zahlungen nicht mehr preisreguliert. Außerdem sind aufgrund des Austritts auch die Bestimmungen der EU-Geldtransferverordnung für Nicht EWR-Staat einzuhalten.

    Betroffen sind Zahlungen mit IBAN beginnend mit „GB“ oder „GI“, sowie BICs mit „GB“ bzw. „GI“ an 5. und 6. Stelle.

    Um zu verhindern, dass ungewollterweise zu hohe Spesen bei einer SEPA-Zahlung von bzw. nach Großbritannien anfallen, wird in SIS-REWE im Protokoll eine Meldung ausgegeben, die Sie auf mögliche Kosten aufmerksam macht. Soll keine SEPA-Überweisung bzw. -Lastschrift mit dem entsprechenden Konto erfolgen, kann bei den Bankverbindungen die Option „Keine SEPA-Bankverbindung“ ausgewählt werden.

    Weitere Informationen zu den hier angegebenen Änderungen sowie zu weiteren Änderungen finden Sie in den unten angegebenen Quellen.

    Sollten Sie Unterstützung bei Umstellungen bezüglich der Änderungen aufgrund des BREXIT in SIS-REWE Go benötigen, wenden Sie sich einfach unter informatik@sisworld.com an unsere Helpline.

    Quellen

    https://www.bmf.gv.at/public/top-themen/brexit/steuern-brexit.html

    https://www.wko.at/service/aussenwirtschaft/brexit.html

    https://www.icon.at/de/publikationen/news/?tx_newsicon_pi2%5Bnews%5D=1664&tx_newsicon_pi2%5Baction%5D=detail&tx_newsicon_pi2%5Bcontroller%5D=News&cHash=563788e11fa14e479762cd1654d1675e

    OBERBANK SETZT AUF FAST EDIT ZUR BEURTEILUNG DER KREDITRISKEN

    Fotonachweis: Dietmar Tollerian

    Ausgangssituation

    Die Oberbank hat ein Risikocockpit auf Basis IBM Cognos im Einsatz, mit dem Kennzahlen zur Kreditrisikosteuerung ermittelt und allen Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Kreditprozess zur Verfügung gestellt werden.

    Diese Kennzahlen werden von den Geschäftsstellen analysiert und inhaltlich kommentiert. Um diesen Ablauf zu digitalisieren und formalisieren, wurde von Oberbank ein Projekt mit folgenden Anforderungen definiert:

    Inhaltliche Anforderungen

    Die Zahlen des Cockpits sollen mehrstufig kommentiert werden. Analyse und Kommentar erfolgt durch die Geschäftsstelle, die Gebietsleitung prüft und ergänzt die Kommentare der Geschäftsstelle und leitet diese an die Unternehmensleitung weiter.

    Technische Anforderungen

    • Integration in das BI System
    • Keine neue Applikation für die Anwender und damit kein Roll-out notwendig
    • Wenig Schulungsbedarf
    • Revisionssicherheit: Lückenlose Verfolgung der Eingaben und Änderungen

    Als weitere Anforderung wurde definiert, dass die Entwicklung der Business Cases durch die Fachabteilung im Haus erfolgen soll.

    Im Zuge der Evaluierung wurde von SIS ein Prototyp auf den Testsystemen der Oberbank erstellt und den Anwendern vorgestellt.

    Projektablauf

    Fast Edit wurde von der Oberbank installiert und mit dem BI System integriert.

    In zwei ganztägigen Workshops wurden die Anforderungen besprochen und die Fachabteilung auf das Werkzeug geschult.

    Danach konnte die Entwicklung selbstständig durch die Fachabteilung der Oberbank durchgeführt werden.

    Stand heute

    Die Anwendung ist flächendeckend in den 180 Geschäftsstellen im Einsatz.

    Für weitere Ausbaustufen wurde eine Unternehmenslizenz von Fast Edit angeschafft.

    Über Oberbank AG

    Die Oberbank AG ist ein starker und erfolgreicher Partner für Unternehmen, Selbständige und PrivatkundInnen in Österreich, Deutschland, Tschechien, Slowakei und Ungarn und verfügt neben dem klassischen Produkt- und Dienstleistungsportfolio einer Bank über spezielles Know-how im Bereich komplexer Unternehmensfinanzierungen sowie im Private Banking und Asset Management.